Hygieneplan Corona für die VG KitaROK ab 23.04.2021


HYGIENEPLAN ALS PDF


Für den Inhalt verantwortlich:
VG Nordpfälzer Land
Verfasserinnen:
Trägertandem der VG KitaROK
Claudia Manz-Knoll, Pädagogische Gesamtleitung
Sabine Bold, Fachbereichsleitung Soziale Infrastruktur
In Zusammenarbeit mit den Standortleitungen und Teams der VG KitaROK
Für die direkte Umsetzung an den Kita-Standorten verantwortlich:
Standortleitungen der VG KitaROK und jeweilige Bedienstete der VG KitaROK

VORBEMERKUNG

Alle Kindertagesstätten müssen nach dem 6. Abschnitt des Infektionsschutzgesetz (IfSG) einen Hygieneplan vorhalten, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz (§§ 33 bis 36) geregelt sind.

Alle Beschäftigten der Kindergärten und alle weiteren regelmäßig in den Kindertagesstätten arbeitenden Personen (Bsp. Hauswirtschaft, Reinigung) müssen diesen Hygieneplan kennen und die Hygienehinweise des Gesundheitsamtes bzw. des Robert-Koch-Instituts beachten.
Eine Gefährdungsbeurteilung und ein Krisenhandbuch ist für die Beschäftigten erstellt worden und wird fortlaufend fortgeschrieben.

Die VG KitaROK hat aus den Empfehlungen der ADD, dem örtlichen Gesundheitsamt und auf der Basis eigener Handlungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der VG Nordpfälzer Land diesen verbindlichen Hygieneplan erstellt.

Der Hygieneplan gilt für die VG KitaROK-Standorte Bisterschied, Dielkirchen, Gundersweiler, Sankt Alban, Seelen und Würzweiler.

Parallel dazu hat die VG KitaROK eine Gefährdungsbeurteilung und ein Konzept zum Krisenmanagement zum Thema „Covid19-Krisenmanagement“ erstellt.

Dabei ist es wichtig, die allgemeinen Hygienebestimmungen an jedem VG KitaROK-Standort einzuhalten – gleichzeitig aber auch die konkreten Situationen (Belegzahlen und Alter der Kinder, räumliche Situationen, pädagogisches Konzept und kindzentrierte besondere Situationen, personelle Besetzungen) an jedem Standort nochmals individuell zu evaluieren und zu bewerten.

Hierzu haben die Standortleitungen in Rücksprache mit dem pädagogischen Personal, den Reinigungskräften und den Hauswirtschaftskräften die Aufgabe, das Hygienekonzept ggf. fortzuschreiben und den Träger bzw. das Trägertandem sofort zu benachrichtigen, wenn der Hygieneplan nicht wie vorgesehen eingehalten werden kann.

Alle Beschäftigten der Kita, der Träger und die Sorgeberechtigten sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise des Gesundheitsamtes bzw. des RKI zu beachten.

VORBEMERKUNGEN UND AKTUELLES

Alle Kindertageseinrichtungen verfügen nach § 36 i. V. m. § 3 Infektionsschutzgesetz
(IfSG) über einen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Kinder und aller an Kindertageseinrichtungen Beteiligten beizutragen.
Die strikte Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen ist für
den gesamten Alltag der Kindertagesbetreuung wesentliche Voraussetzung. Dies gilt insbesondere für direkte Kontakte der Beschäftigten untereinander (z.B. in den Sozialräumen,beim Essen, bei Besprechungen und Gesprächen). Dies gilt auch dann, wenn das Personal in den Einrichtungen bereits geimpft ist oder ein negativer Testbefund vorliegt.
Das aktuelle Infektionsgeschehen mit neuen Virusvarianten erfordert eine erhöhte Aufmerksamkeit und die intensive und konsequente Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen. Die aktualisierten „Gemeinsamen Hygiene-Empfehlungen für Kindertageseinrichtungen in Rheinland-Pfalz“ greifen diese Entwicklungen auf.
Ziel aller Maßnahmen ist insbesondere, Kindern und Eltern den Zugang zur Kindertagesbetreuung zu sichern und Kindertageseinrichtungen im Regelbetrieb offen zu halten.
Dies soll durch umfassende Maßnahmen im gesamten gesellschaftlichen Bereich unterstützt werden. Um den Einrichtungsbetrieb auch „von innen heraus“ zu schützen, ist das zuverlässige Einhalten der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen unverzichtbar.
Hinzu kommt, dass selbst kleine Kinder bereits als Multiplikatoren einer guten Hygiene in Familien hineinwirken können, in dem sie in der Kita Gelerntes weitergeben.

1. PERSÖNLICHE HYGIENE:

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Die folgenden Hinweise gelten für alle erwachsenen Personen in den Kindertageseinrichtungen, d.h. grundsätzlich auch für bringende und abholende Sorgeberechtigte. Für die betreuten Kinder gilt es, die jeweils möglichen Maßnahmen (siehe sogleich: besonders Händewaschen; Hände vom Gesicht fernhalten; Husten- und Niesetikette; ggf. Abstand zu erwachsenen Personen, die nicht zur Kita gehören) alters- und entwicklungsgerecht als Alltagsrituale spielerisch einzuführen. Auch wird den Kindern das veränderte Verhalten der erwachsenen Personen erklärt werden müssen, um Unsicherheiten entgegenzuwirken.

Wichtigste Maßnahmen

  • Bei Atemwegserkrankungen bzw. Krankheitszeichen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen Gliederschmerzen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben bzw. die Einrichtung verlassen. Hierzu haben die Eltern die Pflicht, die Einrichtung direkt nach der ärztlichen Diagnostik über das Ergebnis zu informieren. Dies gilt auch für Informationen, die nur außerhalb der Öffnungszeiten oder an Wochenenden weitergegeben werden können. Hierzu steht den Kitaeltern der Kontakt zur pädagogischen Gesamtleitung per Email (vg-kita@vg-nl.de) oder per Telefon (0174 1437928) zur Verfügung. Die MitarbeiterInnen und Eltern wurden in einem gesonderten Schreiben auf dieses Verhalten im Krankheitsfall hingewiesen (sh. Anlage 5).
  • Mindestens 1,50 m Abstand halten für alle erwachsenen Personen in der Einrichtung.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d.h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc., vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Schutzmaske, nach dem Toiletten-Gang oder nach längeren körperlichen Kontakten mit betreuten Kindern, hier insbesondere nach Kontakt mit Körpersekreten der Kinder.

    a) Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) oder
    b) Händedesinfektion für Personal/ erwachsene Personen in der Einrichtung: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist (z.B. Wickelbereich).

    Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. (siehe auch www.aktion-sauberehaende.de).
    Die Händedesinfektion sollte nicht bei Kindern durchgeführt werden. Hier ist eine Händewaschung zu bevorzugen.
  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen. Soweit es das Alter und der Reifegrad der Kinder zulässt, sollte dies immer wieder spielerisch geübt werden.
    Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist ausschließlich über eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske durchzuführen. Dies gilt für alle Situationen, in denen sich Personen in der Kita aufhalten. Auch für Erzieher, die sich im Innen- wie auch im Außenbereich der Kita aufhalten, gilt generelle Maskenpflicht.
    Damit können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz).
    Die Möglichkeit, auf das Tragen einer Maske zu verzichten, hat das Erziehungspersonal dann, wenn erkennbare Aktivitäten im Bereich der Spracherziehung und Sprachbildung durch das Tragen einer Maske erheblich eingeschränkt werden würden. Dies betrifft vor allem die päd. Angebote im Bereich der Bilderbuch-Betrachtungen, Kommunikationsreihen, Tischspiele mit hohem Erzählcharakter, Philosophieren mit Kindern, Trostangebote...
    Hierbei müssen die Erzieher*innen eine Abwägung vornehmen, ob der päd. Erfolg voraussetzt, auf das Tragen einer Maske im Dialog mit dem Kind/den Kindern kurzzeitig zu verzichten.
    Den Mitarbeiter*innen sollen adäquate Maskenpausen bedarfsorientiert angeboten werden. Sollte dies während dem laufenden Betrieb zu Problemen führen ist der Träger unverzüglich zu informieren, um gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
    Den Kindern wird das Tragen von Masken während der pädagogischen Arbeit erlaubt, es ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. Diese Regelung gilt auch für Kitakinder, die das sechste Lebensjahr bereits vollendet haben. Bei allen Bring- und Abholsituationen im Kitabetrieb besteht grundsätzlich für Eltern und Erzieher*innen eine Maskenpflicht. Hauswirtschaftskräfte und Reinigungskräfte sowie Handwerksbetriebe, die während den Betreuungszeiten der Kinder in für die Kinder zugänglichen Räumen arbeiten müssen einen Mund-Nasenschutz tragen und auf die Abstandsregel achten. Dies gilt auch für Eltern, die ihre Kinder im Eingewöhnungsprozess begleiten. Dabei ist ständig zu prüfen, die Begleitung der Kinder auf das notwendige Maß zu reduzieren.
    Eine Besonderheit stellt dabei der Weg zu den öffentlichen Transporten dar, bei dem das Erziehungspersonal weiterhin aus Gründen des Gesundheitsschutzes darum bitten darf, dass auch die Kinder auf dem Weg zum Bus und beim Einstieg (erfordert Assistenz der Erzieher beim Einstieg, Anschnallen … und das oft bei weiteren Mitfahrern im ÖPNV/Schulen ect.) eine MNS-Maske tragen. Dies begründet sich zum Einen durch die enge, körperliche Nähe zwischen Kind und assistierendem Erzieher – zum Anderen soll auch spielerisch und pädagogisch bei den Fahrten auf das Tragen eines MNS hingewiesen werden (Übergang Kita-Grundschule). Die Eltern werden gebeten, je nach Bussituation an dem jeweiligen Standort, diesem Wunsch des Erziehungspersonals zu folgen.
    Diese trägerseits unterstützte Maßnahme ist mit den Elternausschüssen und der Kreisverwaltung Donnersbergkreis bzw. dem Landesjugendamt kommuniziert und durch Infoschreiben auf der Homepage der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land näher aufgeführt (sh. Anlage 1+2).
    Trotz Maske sind die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, zwingend weiterhin einzuhalten.

Wir folgen der Anweisung des ÖPNV, die aus Sicherheitsgründen darauf verzichten, dass Busfahrer eine Maskenpflicht haben (Telefonat mit Herrn Kranzdorf am 04.11., 13.50 Uhr). Die Busfahrer werden grundsätzlich aufgefordert, den Fahrbereich nicht zu verlassen und auch keine Kinder anzuschnallen. Diese Tätigkeit soll vom Erziehungspersonal übernommen werden.

Es ist darauf zu achten, dass das Tragen von Masken nicht dazu führt, dass andere Hygienemaßnahmen verringert werden. Für das pädagogische Personal ist zu prüfen, inwieweit eine Umsetzung für die Kinder möglich und sinnvoll ist. Hier sollte jeweils vorab durchgespielt werden, ob der Maskeneinsatz einen Nutzen darstellen kann oder zusätzliche (hygienische) Schwierigkeiten birgt.

Dringende Hinweise zum Umgang mit den Behelfsmasken:

Der Träger, die VG Nordpfälzer Land, hat bereits mehrfach jedem Bediensteten in der Kita FFP2-Masken, Händedesinfektionsmittel und medizinische Masken zur Verfügung gestellt. Für besondere Notfälle hatte der Träger bereits jeder Einrichtung zusätzliche Einwegmasken bereitgestellt. Die Standortleitungen werden um regelmäßige Prüfung und Bestellung von notwendigen Desinfektionsmitteln und Arbeitsschutz-Utensilien über den Träger gebeten.
Die Pflicht zum Tragen von (medizinischen) Masken gilt für alle jugendlichen und erwachsenen Personen in und am Einrichtungsbetrieb, d.h. sowohl für das gesamte Einrichtungspersonal als auch Eltern / Sorgeberechtigte, Geschwisterkinder und sonstige Begleitpersonen / Besuchenden in allen Räumen der Einrichtung und während der gesamten Aufenthaltsdauer.
Damit gilt die Maskenpflicht grundsätzlich auch bei Mitarbeiterrunden, Elternversammlungen o.ä.
Die Maskenpflicht gilt auch dann, wenn der notwendige Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig eingehalten werden kann und eingehalten wird.
Dies gilt auch im Rahmen einer gestaffelten Bring- und Holorganisation.

Ausnahmen zum Personenkreis:
Für unter Sechsjährige besteht weder nach den allgemeinen, noch den Kitaspezifischen Regelungen in der Verordnung eine Maskenpflicht.
Ausgenommen von der Pflicht sind weiter Personen, bei denen die Ausnahmeregelung des § 1 Abs. 4 Nr. 2 der 18. CoBeLVO greift. Dies sind Personen, denen dies wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.
Hier sollen die anwendbaren Hygienemaßnahmen, insbesondere Abstände (möglichst 2 Meter) und häufiges Durchlüften, verstärkt zum Einsatz kommen.

Situationsbedingte weitere Ausnahmen von der Maskenpflicht:

Die Maskenpflicht gilt weiter dann nicht, wenn eine Ausnahme nach § 1 Abs. 4 Nr. 3 der 18. CoBeLVO vorliegt, d.h. soweit und solange es zur Kommunikation mit Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung oder zu Identifikationszwecken erforderlich ist.

Für die betreuten Kinder gilt es weiterhin, die jeweils möglichen Maßnahmen alters- und entwicklungsgerecht als Alltagsrituale zu erlernen und umzusetzen.
Hinweise zum Umgang mit der Maske sind im Anhang per Merkblatt aufgeführt.

Testmöglichkeiten für Kita-Personal:

Siehe hierzu die Testmöglichkeiten auf SARS-CoV-2 für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Schulen, Kindertagesstätten, ambulanten sowie (teil)stationären Hilfen zur Erziehung und Kindertagespflegepersonen in Rheinland-Pfalz unter https://lsjv.rlp.de/de/unsere-aufgaben/gesundheit/schnelltestvermittlung/ sowie weitere Informationen zu den kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz unter https://corona.rlp.de/de/testen/.
Die VG Nordpfälzer Land bietet ab 07. April die vom Land angebotenen Selbsttests zweimal wöchentlich an.
Im Bedarfsfall kann bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis auch direkt ein PCR-Test von der Firma Fellner stattfinden. Die Organisation und Dokumentation übernehmen die Standortleitungen.
Kinder und Eltern haben die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Testzentren ihrer Heimatorte kostenlos testen zu lassen. Von dieser Möglichkeit zum Gesundheitsschutz empfiehlt die VG KitaROK Gebrauch zu machen.

2. RAUMHYGIENE: GRUPPENRÄUME UND FLURE

Mit dem Übergang in den Regelbetrieb entfällt in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern für die Kinder und das Erziehungspersonal die Abstandregel. Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion sollte dennoch – dort wo es möglich erscheint – auch bei Aktivitäten in den Gruppenräumen ein Abstand von mindestens 1,50 m eingehalten werden. Das bedeutet, dass beispielsweise die Stühle in einem Stuhlkreis entsprechend weit auseinandergestellt werden können.

Die Schutzmaßnahmen (außer Händewaschen) sind bei den Kindern kein „Muss“, sollten aber immer wieder angesprochen und geübt werden, um eine entsprechende Gewöhnung und Akzeptanz zu erreichen.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraum-luft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Hier ist eine Mindestroutine von 4 täglichen Lüftungen über einen Mindestzeitraum von 15 Minuten sinnvoll. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird.

Soweit dies möglich ist, sollten sich die Kinder im Freien aufhalten. Die bewegte Luft verringert nicht nur das Risiko einer Ansteckung über Tröpfchen und Atemluft. Die Vergrößerung des Betreuungsraums ermöglicht auch eine Entzerrung der Gruppengrößen. Eine Durchmischung der verschiedenen Gruppen ist in den Innen- und Außenräumen in den Randzeiten (Frühdienste, Mittagessen, Nachmittagsbetrieb, Vorschulprogramme, Sanitärräume) erlaubt, um die notwendigen, personellen Kapazitäten zur Abdeckung der Regel-Öffnungszeiten aufzubringen. „Größere Durchmischungen“ (z.B. Musikkreise mit Kindern aller Gruppen, gruppenübergreifende Theatervorstellungen mit allen Kindern der Einrichtung oder gemeinsame Kitafeste mit den Kindern aller Gruppen gleichzeitig) sind untersagt.

Dabei ist besonders in allen mehrgruppigen Einrichtungen durch das Erziehungspersonal zu prüfen, diese Durchmischungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und dort, wo es personell möglich ist, ggf. auch Bereiche gruppenspezifisch zuzuordnen (versch. Eingänge von Nestgruppe; Zuordnung separater Spielbereiche auf dem Außengelände).

Pädagogische Aktivitäten, denen ein pädagogisches Konzept für eine spezielle Kohorte zu Grunde liegt (Bsp.: Schulanfängerprojekte, Sprachfördergruppe...) sind weiterhin erlaubt. Dies betrifft auch den Bereich der Ernährungs- und Bewegungsbildung der Kinder. In der Umsetzung der Projekte ist immer darauf zu achten, dort, wo es möglich ist, auf Durchmischungen zu verzichten.

Es muss aus Gründen der Kontakt-Nachverfolgung seitens des Erziehungspersonals eine sorgfältige Dokumentation der An- und Abwesenheiten von Kindern in gruppeninternen und gruppenübergreifenden Randzeiten (Frühdienste/Mittagsverpflegung) gewährleistet werden.

Dies gilt auch für weitere Personen, die sich in der Kita aufhalten (begleitende Eltern in Eingewöhnungszeiten, Handwerksbetriebe…)

Aufenthalte im Freien werden weiterhin angeregt. Die bewegte, frische Luft verringert das Risiko einer Ansteckung über Tröpfchen und Atemluft.

Reinigung/Desinfektion

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze für eine vertragsgemäße, umweltbewusste und hygienische Reinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz.

Die jeweiligen Desinfektionspläne der Kitastandorte sind als Basis dringend einzuhalten.

Ergänzend dazu gilt:

Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor.

In der Kindertageseinrichtung steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.

Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Kitas auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die üblicherweise angemessene Reinigung völlig ausreichend. Die Anwendung von Desinfektionsmitteln kann daher auf die in den vorhandenen Hygieneplänen vorgesehenen Tätigkeiten beschränkt bleiben.

Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können (ebenso bei warmer, evtl. dampfender Desinfektionslösung). Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt. Die Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit ist zu beachten.

Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich – hierbei ist ggf. übergangsweise der Kontakt von kleineren Kindern mit Resten zu verhindern.
Folgende Areale sollten besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen nach Möglichkeit täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z.B. auch an Schubladen- und Fenstergriffe sowie der Umgriff von Türen)
  • Treppen- & Handläufe,
  • Lichtschalter, Klingel
  • Tische, Telefone, Kopierer
  • Spielzeug bei besonderer Belastung
  • und alle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen
  • sowie im Sanitär- und Wickelbereich die Wickelauflage unmittelbar nach Benutzung

HYGIENE IM SANITÄRBEREICH


In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher und Auffangbehälter für Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden.

Stoffhandtücher dürfen nicht eingesetzt werden.

Zu beachten ist mit Blick auf das Coronavirus, dass eine hohe Infektionsgefahr über Körpersekrete, die aus dem Nase- und Mundbereich austreten, bestehen dürfte. Es sind aber auch im Übrigen die vorhandenen Hygienemaßnahmen bei Kontakt mit Körpersekreten zu beachten.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Scheuer-Wisch-Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummihandschuhe zu tragen.
Wickelauflagen sind unmittelbar nach Nutzung zu desinfizieren.

Zu prüfen ist vor Ort, ob bei Vorhandensein mehrerer Waschräume eine zeitweise Aufteilung für einzelne Gruppen erfolgen sollte. Dies ist an den VG KitaROK-Standorten Gundersweiler, Bisterschied und Sankt Alban umsetzbar und vor Ort kenntlich zu machen bzw. entsprechend zuzuteilen.

Essen

Eine Essensversorgung wird für das Mittagessen durch die Schulküche Donnersbergkreis täglich sichergestellt.
Hierbei sind die notwendigen Hygienemaßnahmen zu beachten; das gilt für das Zubereiten von Speisen ebenso wie das Aufwärmen und Aufbewahren mitgebrachter Speisen.

Die Reinigung des gebrauchten Geschirrs ist nach Möglichkeit mittels Spülmaschinen mit mindestens 60 Grad durchzuführen. Wo dies nicht möglich ist, ist insbesondere auf regelmäßigen Austausch der Spülutensilien zu achten.
Bei der Einnahme der Speisen sollte beachtet werden, dass diese entweder im jeweiligen für die Betreuung einer definierten Kindergruppe festgelegten Raum oder zeitversetzt in Essensräumen stattfindet.
Das Anreichen des Essens wird durch die Hauswirtschaftskräfte (mit Maske und Schutzhandschuhen) und das Erziehungspersonal übernommen. Nahrungsmittel sollen grundsätzlich nicht mit der bloßen Hand sondern mit Gabeln/Löffeln angereicht werden. Kleinere Sitzgruppen mit größeren Abständen zum Sitznachbarn sind zu bevorzugen.

Das selbstverantwortliche Einnehmen von Frühstück in Büffetform ist weiterhin untersagt.
Bei Geburtstagsfeiern oder kleineren Feiern dürfen unter Einhaltung der Hygienevorschriften auch wieder Speisen oder Getränke verzehrt werden – hierbei ist auf besondere Hygiene (eingekaufte, verpackte Speisen sind zu bevorzugen) zu achten. Alle VG KitaROK- Standorte nehmen am Schulmilch-und Schulobstprogramm teil. Auch hier gelten die gleichen Vorschriften zum Anreichen der Nahrungsmittel. Ein Angebot in „Tellerform mit Selbstbedienung“ ist für die Kinder nicht erlaubt.

Kinder dürfen zum Geburtstag auch selbstgebackene Kuchen oder Törtchen von zu Hause mitbringen. Beim pädagogischen Kochen oder Backen müssen jedoch alle Zutaten durch das Erziehungspersonal gekauft und mitgebracht werden.

3. ABSTANDSREGELUNGEN

Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen eingehalten werden – dies gilt weiterhin bei der Hospitation von Eltern im Eingewöhnungsprozess ihrer Kinder oder bei Dienstbesprechungen oder Elterngesprächen.
Zur Nutzung der Maske in der VG KitaROK steht ein Infoblatt zur Verfügung (Anlage 3), das u.a. auf die Kriterien in Bring- und Abholsituationen hinweist – wir verweisen die Erziehungsberechtigten auf die Notwendigkeit zum generell erforderlichen Tragen einer Maske in den Bring- und Abholsituationen.
Hier empfiehlt der Träger das Tragen von FFP2-Masken oder medizinischen Masken.

Abstand halten gilt auch im Dienstzimmer, bei Besprechungen, in der Teeküche oder in den Pausen.

Flure und Räume sind ggf. mit optischen Hinweisen für die Abstandsregeln per Plakate oder Klebestreifen markiert.
An den Ein- und Ausgängen erinnert eine per Plakat gekennzeichnete „Küss- und Tschüss-Zone“ an die Abstandsregeln.

Hol- und Bringsituationen

Soweit möglich, kann mit, aber auch ohne Einrichtung fester Gruppen eine gestaffelte Bring- und Holsituation sinnvoll sein, wenn damit die Einhaltung der Maßnahmen zur persönlichen Hygiene erleichtert wird.
Im Rahmen der Bring- und Holsituation gilt für alle jugendlichen und erwachsenen Personen die Maskenpflicht.
Um das Infektionsrisiko zu mindern, werden wir an allen Standorten der VG KitaROK weiterhin auf die bewährte Methode der „Küss- und Tschüss“- Zonen incl. Abstandregelungen und Maskenpflicht festhalten.
Nach dem Betreten der Kita ist die Händehygiene von dem begleitenden Erzieher/Erzieherin und dem in Empfang genommenen Kind wichtig.
Beim Bringen und Holen der Kinder soll geprüft und kommuniziert werden, ob das Kind „von Arm zu Arm“ übergeben werden muss oder nicht.
Die Gestaltung der Hol-und Bringsituationen während dem Spiel auf dem Außengelände verlangt häufig antizipierte Wartezonen mit Abstandregeln. Diese weiteren Maßnahmen werden standortspezifisch zwischen Kita-Bediensteten und Eltern kommuniziert. Die Verantwortung hierzu trägt die Standortleitung.
Ein Eintritt für erwachsene Begleitpersonen wird an jedem Standort außer bei zuvor vereinbarten Eingewöhnungsprozessen noch nicht gewährt.
Eingewöhnungen sind nach Absprache mit dem Erziehungspersonal und der Standortleitung möglich. Nach Terminvereinbarung wird nur am ersten Tag eine kurze Begrüßung von zwei Begleitpersonen ermöglicht – das Aufhalten und Begleiten im Eingewöhnungsprozess durch einen Erziehungsberechtigten in der Kindergruppe wird nur einer Bezugsperson gestattet. Der begleitende Erwachsene muss sich auf dem ihm durch das Erziehungspersonal zugewiesenen Platz einfinden und dort bleiben. Die Abstandsregel zu anderen Kindern ist dringend einzuhalten – es muss ein Maskenschutz (FFP2 oder medizinische Maske) getragen werden.
Das pädagogische Fachpersonal und die Standortleitung achten darauf, dass sich die Begleitung durch „kitafremde“ Personen zeitlich auf das dringend notwendige Maß begrenzen lässt. Die Hospitationen sind vom Fachpersonal mit den entsprechenden Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten zu dokumentieren. Neuen Kindern oder deren Begleitpersonen wird beim Auftreten respiratorischer Symptome oder Fieber, Durchfällen… der Zutritt in die Kita nicht gestattet.

4. PERSONEN MIT EINEM HÖHEREN RISIKO FÜR EINEN SCHWEREN COVID- 19-KRANKHEITSVERLAUF

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher (siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

Dazu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen wie

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
  • chronischen Lebererkrankungen)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit
    einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme
    von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen
    können, wie z.B. Cortison)

Grundsätzlich gilt, dass diese Personengruppen einen besonderen Schutz benötigen, weil bei bestimmten Personengruppen (Erwachsene und Kinder) das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf höher ist. Eine Behinderung an sich ist nicht automatisch ein Indiz zur Einstufung in eine „Risikogruppe“. Diesbezügliche Entscheidungen trifft der Hausarzt, Amtsarzt und die Büroleitung der VG Nordpfälzer Land.

Betreute Kinder

Grundsätzlich gilt: Kinder mit Grunderkrankungen gehören zu einer besonders schützenswerten Gruppe. Aktuell weist die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) aber auf Folgendes für Kinder mit Grunderkrankungen im Zusammenhang mit Corona hin (Stand 04.05.2020): Die für Erwachsene bekannten Risikofaktoren sind nicht einfach auf Kinder übertragbar. Man kann davon ausgehen, dass Kinder/Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind und die daher in ihrer Lebensqualität wenig beeinträchtigt oder unbeeinträchtigt sind, kein höheres Risiko für eine schwere COVID-19- Erkrankung zu fürchten haben, als sie dem allgemeinen Lebensrisiko entsprechen. Dazu zählen insbesondere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck), chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD), chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Krebserkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können wie z.B. Cortison).

(Siehe hierzu die Veröffentlichung der DGKJ mit Stand 04.05.2020 „Welche Grunderkrankungen legen Einschränkungen in der Teilnahme am Schulunterricht aufgrund der Corona-Pandemie nahe?“ – abrufbar unter: https://www.dgkj.de/fachinformationen-corona-virus.)

Die DGKJ zählt hierfür insbesondere Erkrankungen auf, die grundsätzlich nicht die Lunge, nicht das Herz-Kreislaufsystem, nicht die Nierenfunktion oder nicht das Immunsystem in relevantem Ausmaß kompromittieren. Es ist aber hier ebenfalls zu beachten, dass allgemeine Empfehlungen nicht für jeden Einzelfall zutreffen und eine individuelle ärztliche Entscheidung nicht durch grundsätzliche Erwägungen ersetzt werden kann. Auf Grund der Vielfältigkeit individueller Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann eine Beurteilung durch die verantwortlichen Ärzte nicht ersetzt werden. Ob der Einrichtungsbesuch derzeit vertretbar ist, sollten die Eltern gemeinsam mit den behandelnden Ärzten entscheiden. Eine Schwerbehinderung allein ohne Vorliegen einer risikoerhöhenden Erkrankung bietet keinen Grund dafür, dass das Kind nicht in einer Einrichtung betreut werden kann.

Personal

Es ist zu beachten, dass allgemeine Empfehlungen nicht für jeden Einzelfall zutreffen und eine individuelle ärztliche Entscheidung nicht durch grundsätzliche Erwägungen ersetzt werden kann. Auf Grund der Vielfältigkeit individueller Krankheitsbilder mit unterschiedlichen Ausprägungen kann eine Beurteilung durch die behandelnden Ärzte nicht ersetzt werden.

Auf eine besondere Gefährdung von einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss Rücksicht genommen werden. Eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber ist in solchen Fällen das übliche Vorgehen. Gemeinsam mit dem zuständigen Betriebsarzt können die Einsatzmöglichkeiten besprochen werden. Die individuelle Gefährdungsbeurteilung sowie daraus resultierende Maßnahmen sind durch die Arbeitgeber vor Ort vorzunehmen bzw. zu treffen. Vgl. hierzu die Gemeinsamen Leitlinien für eine Kindertagesbetreuung unter den Bedingungen eines ‚Alltags mit Corona‘ Seite 9 f., abrufbar unter: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-kita/.

Alle Mitarbeiter*innen (incl. Azubis, Hauswirtschaft, Reinigung) wurden in einem separaten Schreiben am 02. November auf die Notwendigkeit der 24h-Meldeketten hingewiesen und vom Arbeitgeber verpflichtet, sich an diese Meldeformen dringend zu halten (sh. Anlage 6).

Die Arbeit im Regelbetrieb bedeutet im Personaleinsatz ebenfalls Normalbetrieb. Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe nach RKI erfolgt nicht.
Auf eine besondere Gefährdung von einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss Rücksicht genommen werden. Eine entsprechende individuelle Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber ist in solchen Fällen das übliche Vorgehen. Gemeinsam mit dem zuständigen Betriebsarzt können individuelle Einsatzmöglichkeiten sowie individuelle notwendige Schutzmaßnahmen besprochen werden.

Die individuelle Gefährdungsbeurteilung sowie daraus resultierende Maßnahmen sind durch die Arbeitgeber vor Ort vorzunehmen bzw. zu treffen und zu dokumentieren.

Mitarbeiter*innen, die Symptome aufzeigen, bei denen ein Verdacht auf eine Coronaerkrankung besteht oder die Kontakt zu Coronaerkrankten hatten, sind gestzlich verpflichtet, sich ab 01.04. direkt mit ihrer Standortleitung in Verbindung zu setzen und zusätzlich direkt und persönlich die Personalabteilung des Trägers zu informieren. Der Träger erstellt im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ein individuelles Gefährdungsprofil und entscheidet über weitere Maßnahmen.
Der Träger kommuniziert die Entscheidungen im Bedarfsfall mit der jeweiligen Einrichtung, den Trägervertretern und dem zuständigen Gesundheitsamt.

Schwangere Beschäftigte

Es wird hingewiesen auf die jeweils aktuellen Informationen der Struktur- und Genehmigungsdirektion Rheinland-Pfalz.

5. AUSGESCHLOSSENE PERSONEN;
MELDEPFLICHTEN


Vgl. jeweils die aktuellen Vorgaben in der Corona-Bekämpfungsverordnung.

Beim Übergang in den Regelbetrieb kann es nötig sein, die bestehenden Abläufe in den Kitagruppen zu verändern und neue Strukturen zu bilden, um den noch immer notwendigen, besonderen Hygieneschutz einzuhalten. Zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten ist eine Dokumentation der Gruppenbesetzungen dringend notwendig.

Aus dem Einrichtungsbetrieb auszuschließende Personen

In den jeweiligen Vorgaben der Landesregierung finden sich auch hierzu Hinweise/Regelungen

(vgl. § 13 Abs. 3 und 4 der 8. CoBeLVO bzw. 9. CoBeLVO). Dies betrifft etwa den Ausschluss von Personen, die z.B. selbst infiziert sind oder in häuslicher Gemeinschaft mit Infizierten leben.

Um die dauerhafte Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen, wird empfohlen, dass regelmäßig ein Austausch mit den Sorgeberechtigten der betreuten Kinder stattfindet – besonders bei Krankmeldungen von Kindern oder deren häuslicher Gemeinschaft.

Hier ist abzuklären, ob zwischenzeitlich Kontakte zu infizierten Personen stattgefunden haben oder ob im Umfeld des Kindes Personen akute respiratorische Symptome aufweisen.

Im Betrieb unserer Kitastandorte muss sichergestellt werden, dass alle Personen mit erheblichen, akuten aber auch chronischen respiratorischen Symptomen (bspw. Heuschnupfen-Symptomatik) nicht ganz unerheblicher Schwere oder Frequenz keinen Zutritt erhalten dürfen. Schwierig dabei ist, dass ein Teil der Personen, die an COVID-19 erkranken, keinerlei der bekannten Symptome aufweisen. Haben solche „unerkannt“ erkrankten Personen gleichzeitig aber Symptome aufgrund einer anderen harmlosen Erkrankung wie z.B. Heuschnupfen (z.B. Husten; Niesen; ggf. Schnupfen), die die Verbreitung des Virus stark begünstigen, liegt eine besondere Situation vor: Denn in den Kindertageseinrichtungen wird, siehe oben, der Abstand zwischen Kindern und jedenfalls dem pädagogischen Personal im Betriebsalltag nicht vorhanden sein. D.h., dass das wichtigste Schutzmittel „Abstand“ entfällt.

Besondere Vorsicht sollte auch dann gelten, wenn Personen in den Einrichtungen sind (Kinder/ Personal), bei denen Personen aus dem jeweils eigenen Haushalt respiratorische Symptome aufweisen. Dann sollten auch die gemeldeten Kitakinder die Einrichtung bis zur Abklärung durch einen Arzt nicht besuchen.

Kontaktpersonen-Management; Meldepflichten

Im Übrigen wird auf die Hinweise des RKI zum Management von Kontaktpersonen hingewiesen, die zu beachten sind: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html.
Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen an unseren Kitastandorten sofort (auch an Wochenenden oder außerhalb der Öffnungszeiten) dem Träger/der pädagogischen Gesamtleitung und dem Gesundheitsamt zu melden.

Allen VG KitaROK-Standorten stehen hierfür die Kontaktdaten der pädagogischen Gesamtleitung (Tel: 0174-1437928 oder Email: vg-kita@vg-nl.de) zur Verfügung. Ab 29.03. ist das Büro der pädagogischen Gesamtleitung bis auf Weiteres nicht besetzt. Die Meldekette richtet sich in der Zeit der Vakanz dann, wie in Punkt 4 beschrieben, an die Standortleitungen und die Personalabteilung. (Sh. Aktennotiz Leitungsprotokoll vom 24.03.)

Alle Entscheidungen und Maßnahmen werden dokumentiert und ebenso mit dem Jugendamt der Kreisverwaltung Donnersbergkreis kommuniziert.

MELDEPFLICHT-Informationsfluss/Rückkopplungen

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen bei Kindern sowie deren häuslicher Gemeinschaft und bei den Bediensteten und deren häuslicher Gemeinschaft unverzüglich dem Träger (Erster Ansprechpartner: Päd. Gesamtleitung, Fachbereichsleitung) und dem Gesundheitsamt zu melden.

Hierbei gelten regulär die bekannten VG KitaROK Melde- und Rückkopplungsketten Pädagogisches Fachpersonal->Standortleitung->Pädagogische Gesamtleitung oder Fachbereichsleitung Soziale Infrastruktur->Gesundheitsamt-> Büroleitung -> Bürgermeister. (Ausnahme: Pilotprojekt ab 31.03. wegen Ausfall päd. Gesamtleitung) Nach den Meldungen eines Krankheitsverdachts, einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder einer diagnostizierten Erkrankung bleiben alle Prozessbeteiligten in der Verantwortung, aktuelles Wissen über Veränderungen im Krankheitsverlauf, besondere Umstände/Risiken oder auch Genesungen gegenseitig zu kommunizieren.

Bei andauernden oder unklaren Beschwerden ist es den Kita-Verantwortlichen erlaubt, ein ärztliches Attest vor dem Wieder-Eintritt anzufordern. Die Entscheidung hierzu trifft die Standortleitung in Rücksprache mit dem Träger und der Päd. Gesamtleitung. Zum Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen verweisen wir auf ein spezielles Merkblatt des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, das unter https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/ heruntergeladen werden kann.

Die VG KitaROK arbeitet nach diesen Empfehlungen und stellt allen Eltern die Inhalte in Papierform oder per Email zur Verfügung.

Die VG KitaROK weist ausdrücklich darauf hin, dass sowohl der Verdacht einer COVID-19-Erkrankung sowie die Erkrankung selbst gemäß §6 Abs. 1 Nr.1 Buchst. TlfSG meldepflichtig ist. Eine Meldepflicht besteht in jedem Fall gegenüber dem Träger, der VG Nordpfälzer Land – eine Meldung gegenüber der Pädagogischen Gesamtleitung und der Standortleitung ist ebenso erforderlich. Alle Meldungen müssen im persönlichen Gespräch/Telefonat erfolgen – eine reine sms oder Email ist nicht ausreichend, um die individuelle Gefahrenlage einschätzen zu können.
Die Standortleitungen melden Corona-Verdachts- und Erkrankungsfälle mit dem zugehörigen Formblatt per Mail direkt an das Landesjugendamt und in Kopie an Die Fachbereichsleitung und Pädagogische Gesamtleitung. (sh. Anlage) Mit den vorliegenden, datenschutzrechtlich geprüften Textvorlagen werden auch direkt alle Eltern per Handzettel oder Mail informiert. (sh. Anlage) – Ausnahme: anlasslose Tests.

Landesregelungen zu aus dem Einrichtungsbetrieb auszuschließenden Personen
Grundsätzlich dürfen Personen die Einrichtung nicht betreten,

  • die mit dem Corona-Virus infiziert sind oder
  • mit COVID-19 zu vereinbarende Symptome aufweisen oder
  • mit einer Kontaktperson der Kategorie I (nach der Definition durch das Robert-Koch-Institut), die bereits eine Symptomatik aufweist, für die aber noch kein Testergebnis vorliegt, in enger häuslicher Gemeinschaft leben oder
  • einer Quarantänemaßnahme unterliegen.

Bei Auftreten von Symptomen während des Aufenthalts in der Einrichtung sind die betreffenden Kinder von der Gruppe zu trennen und die Eltern zu informieren. Auf die jeweiligen Regelungen in der jeweils gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes wird nochmals hingewiesen (abrufbar unter https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/). In § 13 der CoBeLVO finden sich jeweils spezielle Regelungen zum Betrieb der
Kindertageseinrichtungen.

Hinweise für Eltern, Sorgeberechtigte und Personal zum Umgang mit Krankheitssymptomen:

Mit Erlass des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes und durch die seit April 2021 stark angestiegenen Inzidenzwerte, verschärft die VG KitaROK die Aufnahmekriterien für Kitakinder bei Covid19-Verdachts- oder Erkrankungsfällen:
Sollten die Kitakinder oder Personen aus deren häuslichen Gemeinschaft durch Schnell-oder Selbsttestverfahren positiv getestet werden, so ist eine Wiederzulassung zum Kitabetrieb erst nach dem Ergebnis eines negativen PCR-Test wieder möglich.
Dies betrifft auch Kinder, die Kontakt zu COVID19-Erkrankten oder –Verdachtsfällen außerhalb der häuslichen Gemeinschaft hatten – auch hier darf das Kitakind erst nach Vorlage eines negativen PCR-Tests die Einrichtung wieder besuchen. Sollten allerdings Quarantänemaßnahmen notwendig sein, muss auch das Kitakind die verordnete Quarantänedauer zu Hause bleiben.
Die Eltern müssen der gesetzlichen Meldepflicht in all diesen Fällen Folge leisten und die Kita-Standortleitung entsprechend informieren.

Tritt bei einem betreuten Kind ein Infekt mit allgemeiner Erkältungssymptomatik auf, darf die Einrichtung für 24 Stunden nicht besucht werden. Dies schließt unter der Berücksichtigung der derzeitigen Infektionslage eine schwache Erkältungssymptomatik (leichter Schnupfen und gelegentlicher Husten) ein. Die Wiederzulassung zum Einrichtungsbesuch bei einer schwachen Erkältungssymptomatik ist nach Ablauf der 24 Stunden dann möglich, wenn die Kinder einen guten Allgemeinzustand und keine weiteren Symptome aufweisen.
Die Eltern entscheiden je nach Befinden ihres Kindes, ob sie telefonisch Kontakt zur Ärztin/ zum Arzt aufnehmen. Die Ärztin / der Arzt wird dann entscheiden, ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist. Wird ein Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt, bleiben die betroffenen Personen mindestens bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause.
Ist das Testergebnis negativ, kann die Einrichtung wieder besucht werden, wenn die Kinder mindestens 24 Stunden fieberfrei sind und einen guten Allgemeinzustand und Symptomfreiheit (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) aufweisen. Ist das Testergebnis positiv, sind die Vorgaben und Regelungen des Gesundheitsamtes zu beachten. Siehe auch Hinweise des Ministeriums für Bildung, Ministeriums für Arbeit sowie des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. „Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen
bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule in Rheinland-Pfalz“ vom 22. Februar 2021 (abrufbar unter https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-kita/). In Zweifelsfällen entscheiden die pädagogischen Fachkräfte in Rücksprache mit der Standortleitung, ob dem Kitakind bei starkem Unwohlsein ein Besuch der Kita zuzumuten ist.

Umgang mit positiven Fällen

Bei einer bestätigten COVID-19-Erkrankung in einer Einrichtung entscheidet das zuständige Gesundheitsamt auf der Basis der Landesverordnung zur Absonderung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten oder krankheitsverdächtigen Personen und deren Hausstandsangehörigen und Kontaktpersonen (Absonderungsverordnung) über die weiteren Maßnahmen wie z.B. Einstufung der Kontaktpersonen unter Berücksichtigung einer individuellen Risikobewertung der konkreten Situation in der Einrichtung.
Ein Besuch der Einrichtung ist der erkrankten Person in diesen Fällen untersagt (vgl. auch § 13 Abs. 3 der CoBeLVO).

Umgang bei Auftreten von Krankheitsanzeichen bei Kindern während des Betriebs.

Die Kitaleitung ist berechtigt, Kinder mit o. g. Symptomen während der Betreuungszeit zu isolieren und die Eltern zu informieren, um die Kinder abholen zu lassen. Eine Dokumentation von Datum, Name des Kindes sowie Symptomatik verbunden mit einer mehrwöchigen Aufbewahrung der Dokumentation wird empfohlen, es sei denn, dass ein Arzt dies begutachtet. Die Auskunft der Eltern über eine ärztliche Begutachtung ist ausreichend.
Der Nachweis der ärztlichen Unbedenklichkeit ist möglich. Hier gilt noch einmal, dass der Einrichtungsbetrieb „von innen heraus“ zu schützen ist – dies macht einen sensiblen Umgang auch mit nicht Corona-bedingten Erkrankungen nötiger denn je. Abrufbar unter: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/, abgerufen am 03.03.2021.

Meldepflichten

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Kindertageseinrichtungen dem Gesundheitsamt zu melden. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz hat hierfür einen Meldebogen zur Verfügung gestellt, der unter https://lua.rlp.de/de/service/downloads/infektionsschutz/ zum Download zur Verfügung steht (siehe Dokument „Meldeformular für Infektionen in Gemeinschaftseinrichtungen“). Gemäß § 47 S. 1 Nr. 3 SGB VIII hat der Träger/ die Standortleitung einer Kita eine mögliche oder bestätigte Infektion mit dem Coronavirus dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung als Betriebserlaubnisbehörde zu melden (Kita-MZ (LSJV Mainz) Kita-MZ@lsjv.rlp.de).

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen Positv-Test einer Person sowie Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Der Einsatz der App ist freiwillig. Ihre Nutzung durch erwachsene Personen wird ausdrücklich empfohlen.

8. INNERER BETRIEB; ALLGEMEINES
Durchführung der Wahlen zum Elternausschuss
Siehe hierzu die Regelungen in § 13 Abs. 5 CoBeLVO sowie ergänzend die Hinweise des Kita-Tags der Spitzen Rheinland-Pfalz zur Wahl des Elternausschusses unter Corona-Bedingungen vom 23. Oktober 2020, „Fortschreibung der Hinweise vom 11. September 2020“ (abrufbar unter: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumentekita/). 12

Durchführung von Veranstaltungen

Siehe hierzu das Rundschreiben des LSJV vom 30. Oktober 2020 (abrufbar unter: https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-kita/), die Ausführungen zum Tragen von Masken unter Nr. 2 sowie die Hinweise in der ANLAGE.

6. WEGEFÜHRUNG

Es ist darauf zu achten, dass möglichst wenig Kinder gleichzeitig in die Kita oder in ihre Gruppenräume gelangen. Hierzu sind Wartezonen vorzuhalten bzw. wenn möglich, kenntlich zu machen. Jeder VG KitaROK-Standort entwickelt ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung.
Für räumliche Trennungen dienen Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden. Auch hier gilt, dass diese Schutzmaßnahmen mit den Kindern spielerisch geübt, also „trainiert“ werden sollten.
Bei Wegen zu den Bussen, die vom Erziehungspersonal begleitet werden müssen, können die Mindestabstände zwischen Kindern, Erziehern und anderen Fahrgästen häufig nicht eingehalten werden.
Deshalb darf das Erziehungspersonal der VG KitaROK ggf. darum bitten, die Kinder zu den Heimfahrten mit Maskenschutz (für Kinder und Erzieher) zu begleiten. Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, ihren Kindern einen MNS (mit Namen beschriftet, im verschlossenen Zip-Beutel) mitzugeben.

7. KONFERENZEN, VERSAMMLUNGEN und ELTERNGESPRÄCHE

Konferenzen, Teambesprechungen und Elterngespräche müssen in Präsenzform auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes (ggf. Maskenschutz) und die Umsetzung der aktuellen Regeln der aktuellen Coronaverordnung zu achten. Teamsitzungen können auch mit dem nötigen Abstand auf dem Freigelände durchgeführt werden. Elterngespräche oder Elternausschusssitzungen sollen möglichst telefonisch, virtuell oder auf dem Freigelände erfolgen. Bei Entwicklungsgesprächen, die nur im Innenraum der Kita stattfinden können, muss auf die vorgeschriebene Raumgröße, ausreichende Lüftung und Mindestabstand geachtet werden. Über die gesamte Gesprächsdauer hinweg müssen alle Gesprächsteilnehmer*innen eine Maske tragen.
Das Mitbringen von Kindern zu Anmeldegesprächen soll vermieden werden. Video- oder Telefonkonferenzen dienen zum kollegialen Austausch zwischen Standortleitungen, Gesamtleitungen und Träger. Hierzu stellt der Träger das lizenz- und datengeschützte Portal „GoTomeeting“ zur Verfügung. Auch mit den Elternausschüssen kommunizieren die VG KitaROK-Standorte vorrangig per Video-oder Telefonkonferenzen. Mitarbeiterjahresgespräche oder Mitarbeitergespräche allgemein werden ebenso auch in Präsenz oder per Viko angeboten.

8. FERIENREGELUNGEN

Mit Blick auf die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes und der Vermeidung von Durchmischungen von Gruppen, können wir in den Sommerferien 2021 leider keine standortübergreifenden Betreuungshilfen in besonderen Betreuungsnotlagen anbieten.
Die Feriengruppen an Ostern und in den Herbstferien mit reduzierten Gruppengrößen leisten einen weiteren Beitrag zum Gesundheitsschutz. Die Familien der VG KitaROK werden dbzgl. in einem gesonderten Schreiben informiert.

9. EINREISEN/RÜCKKEHR AUS RISIKOGEBIETEN

Personen, die aus dem Ausland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in Quarantäne zu begeben. Diese Quarantäne dauert 14 Tage; in dieser Zeit darf die Einrichtung von diesen Personen – gleichgültig, ob es sich um Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter oder um Kinder handelt – nicht besucht werden, siehe 15. CoBeLVO. Welche Länder davon betroffen sind, ist auf der Homepage des Robert-Koch- Institutes veröffentlicht. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert und kann unter folgender Adresse eingesehen werden:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikoge-biete_neu.html Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens kann es zu kurzfristigen Änderungen der betroffenen Länder kommen. Es ist daher notwendig, dass Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter oder Familien, deren Kinder die Kita besuchen und die aus Risikogebieten einreisen sich die aktuellen Informationen, auch bzgl. den vorgeschriebenen Testungen, beschaffen.
Ansonsten gelten die rechtlichen Bestimmungen zur Quarantäne aus der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung.

10. ALLGEMEINES

Der aktuelle Hygieneplan liegt dem Gesundheitsamt und dem Jugendamt des Donnersbergkreises ab 14.04.2021 vor. Die überarbeitete Fassung gilt ab 14.04.2021. Allen Eltern und Mitarbeiter*innen stehen die grundsätzlichen Neuerungen per Brief und Homepage zur Verfügung.
Es gelten die Bestimmungen zur Umsetzung der 18. Coronaverordnung sowie das im April 2021 bundesweit beschlossene Infektionsschutzgesetz.

Dieser Hygieneplan wird von den Standorten kontinuierlich individuell geprüft, aktualisiert und fortgeführt. Es finden wöchentliche Vikos zwischen Standortleitungen, Pädagogischer Gesamtleitung und der Fachbereichsleitung für Soziale Infrastruktur statt, um eine Gefährdungsbeurteilung vorzunehmen.

11. TESTUNGEN der Mitarbeiter per Schnelltest und Impfungen

Nachdem die VG Nordpfälzer Land bereits am 04. Januar nach den Weihnachtsferien dem gesamten Personal aller Kitastandorte einen Schnelltest angeboten hat, entschied sich nun der Träger zu einer kontinuierlichen Teststrategie. Dank der Kooperation mit dem Fachdienst EHK Fellner hatte sich ein Netzwerk als „eigenes, anerkanntes Testzentrum“ gebildet, das es allen Mitarbeiter*innen auf freiwilliger Basis ermöglicht, sich jede Woche per Antigen-Schnelltest testen zu lassen.
Die Testungen waren kostenlos – über das Land RLP finanziert – und dienten dem Gesundheitsschutz der Kita-Mitarbeiter*innen (incl. Hauswirtschaft, Reinigung und Azubis). Sie fanden für VG KitaROK-Bedienstete vor Ort und während der Dienstzeit statt.
Seit 07. April hat das Land RLP leider diese Schnelltest-Angebote durch Selbsttests ersetzt. Das pädagogische Personal hat hierdurch die Möglichkeit, sich zwei mal wöchentlich selbst zu testen.
Diese präventive Maßnahme ersetzt nicht die Notwendigkeit aller weiteren Hygienevorschriften und auch nicht die Vorstellung beim Arzt zum PCR-Test, wenn Krankheitssymptome festgestellt sind.

Die VG Nordpfälzer Land unterstützt ausdrücklich die Impfbereitschaft der Mitarbeiter*innen und sieht darin einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Kita-Solidargemeinschaft und zum persönlichen Schutz aller Beschäftigten.
Für zugeteilte Impftermine, die während der Dienstzeit stattfinden, werden die Mitarbeiter freigestellt (incl. An- und Abfahrten). Für Impfreaktionen und Nebenwirkungen hat das Kita-Bündnis ein Krisenmanagement aufgebaut, das mit kollegialen Hilfen durch Dienstpanverschiebungen und Krankheits-Aushilfen auch nicht planbare personelle Engpässe ausgleichen kann.

Als weitere Anlagen bereits bei KV und Gesundheitsamt eingereicht und unverändert:

  • Umgang in der VG KitaROK mit Schutzmasken (Anlage 1)
  • Infoschreiben an Eltern wg Gesundheitsschutz auf den Wegen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln (Anlage 2)
  • Küss und Tschüss-Plakat (Anlage 3)
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Schreiben an alle VG KitaROK Eltern zum Verhalten im Krankheits-/Verdachts-oder Quarantänefall (Anlage 5)
  • Schreiben an alle Mitarbeiter*innen zum Verhalten im Krankheits-/Verdachts- oder Quarantänefall (Anlage 6)

Da Kinder und insbesondere Kleinkinder nicht in der Lage sind, die notwendigen Schutzmaßnahmen einzuhalten bzw. umzusetzen, ist von Seiten der Erzieher(innen) dies immer wieder zu vermitteln.

Diese Hygienevorschriften für die VG KitaROK sind zusammengestellt aus:

  • Hygieneplan Corona für Schulen in RLP (Herausgeber: ADD)
  • Empfehlungen des Gesundheitsamtes Donnersbergkreis für zusätzliche Hygienemaßnahmen in der Corona Pandemie in Kindertagesstätten
  • Eigener Maßnahmenkatalog bzgl. Hygienepläne der VG KitaROK
  • Gemeinsame Empfehlungen zur Anpassung der Hygienepläne der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz (2.Fassung)/Stand 05. Juni 2020 –
  • Ergänzungen Rundschreiben des LJA 58/2020 und 59/2020 Wiederaufnahme des Regelbetriebs ab August 2020
  • Eigene Studien und Erkenntnisse zu „Kooperationen zwischen Träger und VG KitaROK als Leadership-Merkmal während der COVID-19-Krise“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule Koblenz
  • GEW- Entwurf zur Erstellung eines Hygieneplans/Leitlinien zum Übergang in den Regelbetrieb
  • Anschreiben des Landesjugendamtes vom Oktober 2020 und Beschluss von Bund und Ländern: Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie vom 28. Oktober 2020
  • 15. Corona-Schutzverordnung des Landes RLP
  • Empfehlungen und Rundschreiben des Landesjugendamtes
  • Eigene Unterlagen VG KitaROK

i.A.
Sabine Bold, Fachbereichsleitung Soziale Infrastruktur, VG Nordpfälzer Land
Claudia Manz-Knoll, Pädagogische Gesamtleitung VG KitaROK

Die Standortleitungen werden gebeten, die Fortschreibung des VG KitaROK-Hygieneplans an alle Bediensteten des jeweiligen Standortes auszuteilen und zur Kenntnis zu bringen sowie die Einhaltung der Regeln vor Ort mit den Bediensteten verantwortlich umzusetzen..
Die Eltern und Elternausschüsse werden durch die Standortleitungen und die Pädagogische Gesamtleitung informiert, dass der neue Hygieneplan auf der VG KitaROK-Homepage der VG Nordpfälzer Land eingestellt wird.

Anlage 1:
Hinweise zum Umgang mit den Behelfsmasken
Hier gilt es noch einmal zu prüfen, inwieweit dies für das pädagogische Personal im Kita-Alltag umsetzbar ist oder ggf. zu weiteren infektionshygienisch bedeutsamen Situationen führt (z.B. die kurzfristige Abnahme der Maske ohne vorheriges Händewaschen).
Folgende Hinweise des Bundesamtes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind zu beachten:
• Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
• Die Hände sollten vor Anlegen der Maske gründlich mit Seife gewaschen werden.
• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
• Die Außenseite, aber auch die Innenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese möglichst nicht berührt werden.
• Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
• Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
• Masken sollten täglich idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden. Ggf. ist die Reinigung
auch bei niedrigeren Temperaturen oder durch einen Bügelvorgang zu erreichen.

Beim Tragen von Masken wird angeordnet, FFP2-Masken oder medizinische Masken zu verwenden.