Neuigkeiten zum Übergang vom „eingeschränkten Regelbetrieb“ in den „Regelbetrieb“ in der VG KitaROK


Liebe Familien unserer sechs Kitastandorte,

liebe Elternausschüsse,

in dem anhängenden Schreiben des Landesjugendamtes erkennen Sie, dass das Bildungsministerium seine ursprüngliche Version zum Übergang des „eingeschränkten Regelbetriebs“ in den „Regelbetrieb“ nicht mehr „spätestens zum 01. August 2020“ angekündigt hat, sondern nunmehr „zum 01. August“ vorgeschrieben hat.

Wir, Ihre Kitastandorte der VG KitaROK, sind der Auffassung, dass wir Sie als Eltern (und unser pädagogisches Fachpersonal) nun nicht noch mehr verunsichern wollen und möchten von unseren konkreten Umsetzungen (Gundersweiler und Dielkirchen öffnet ab 15. Juli für alle angemeldeten Kinder; Sankt Alban, Würzweiler, Seelen und Bisterschied ab 27. Juli) nicht mehr abweichen wollen.

Das Bildungsministerium erlaubt es uns seit 15. Juni, die sogenannten „Settinggruppen“ bis auf maximal 25 Kinder aufzustocken – was zum eigentlichen „Regelbetrieb“ auch gar keinen Unterschied mehr macht.

Offiziell arbeiten wir deshalb unter dem Begriff „Regelbetrieb“ erst ab 01.08. – all Ihre Kinder möchten wir aber zu den Ihnen bekannten Daten uneingeschränkt wiedersehen und nutzen dazu die Möglichkeit, unsere Gruppenstärken im „eingeschränkten Regelbetrieb“ auf das Normalmaß zu erhöhen.

Mit Beschluss der VG KitaROK-Leitungskonferenz vom 29. Juni wird unser Corona-Hygieneplan weiterhin wie gewohnt Gültigkeit haben und wird bei der Rückkehr aller Kinder ab 15. Juli wie folgt angepasst:

- Die „Küss-und Tschüss-Zonen“ bleiben erhalten – ein Maskenschutz besteht dort weiter, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann – dies gilt auch für Erzieher.

- Erzieher können in den Bring- und Abholsituationen statt MNS-Masken (Mund-Nasenschutz-Masken) auch sogenannte „Face-Shields“ tragen – dies gilt auch für Begleitpersonen in der Eingewöhnung .

- Die Bitte, dass Kinder auf dem Weg zum Bus Masken tragen, bleibt bestehen und ist weiterhin auf freiwilliger Basis zu verstehen. Mittlerweile entstehen hier an unseren Kitastandorten unterschiedliche Bedarfe durch sehr unterschiedliche Bussituationen. Ich bitte hierzu um Rücksprache mit den Standortleitungen vor Ort. Grundsätzlich besteht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr auch weiterhin keine Maskenpflicht.

- das Erziehungspersonal kontrolliert in regelmäßigen Abständen die Toilettengänge der Kinder und desinfiziert dabei bei Bedarf die Toilettenbrillen.

- Am Nachmittag können Kinder auch gruppenübergreifend in besonderen „Settings“ betreut werden, hierzu dokumentiert das Erziehungspersonal den „Betreuungswechsel“ zur lückenlosen Nachverfolgung bzgl. Corona-Verdachtsfällen oder –Erkrankungen.

- Eltern haben zu den Kitaräumen weiterhin keinen Zutritt. Bei Eingewöhnungen nach Terminabsprache mit dem Erziehungspersonal haben die Begleitpersonen ausnahmsweise Zutritt zu dem Gruppenraum, sollen sich aber nach gründlicher Händedesinfektion an einem vorher vereinbarten Sitzplatz einfinden und auch dort bleiben. Das Tragen von Masken oder Face-Shields wird für die Begleitpersonen dringend empfohlen. Die Begleitung der Kinder wird auf eine Person begrenzt. Personen mit respiratorischen Symptomen haben keinen Zutritt. Die Abstandregel muss zu anderen Kindern der Gruppe und zum Erziehungspersonal eingehalten werden.

- Frühstück in Buffetform ist weiterhin untersagt – das Austeilen von Schulobst und Schulmilch durch die Erzieher ist unter Einhaltung der Hygienevorschriften wieder möglich.

- Kinder, die an Erkältungen, Fieber oder Durchfällen erkranken, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Die Erziehungsberechtigten haben die Pflicht, die Kita über den Genesungsverlauf zu unterrichten und bei  anhaltenden Beschwerden das Kind einem Arzt vorzustellen. Die Einrichtung ist befugt, bei andauernden respiratorischen Symptomen ein ärztliches Attest einzufordern.

Mit diesen nächsten Schritten in Richtung „Regelbetrieb“ haben wir nun generell das große Thema „Eingewöhnungen neuer Kitakinder“ auf dem Plan, was unter den bisherigen Corona-Rahmenbedingungen so gut wie gar nicht möglich war.

Jede Kita-Standortleitung  wird nun schauen, welche Kinder und Familien seit März auf ein Betreuungsangebot warten und gemeinsam mit dem Träger nach Dringlichkeit und Machbarkeit die Eingewöhnungen terminieren.

Dazu sind wir auch bereit, alternative Lösungen zu finden und werden ggf. auch in „geöffneten Regelgruppen“ die Erstkontakte der Kinder und Familien einplanen.

Das „Wohl der Kinder“ ist dennoch unser oberstes Gebot – und wir benötigen Zeit, um für unsere neuen Kitakinder und deren Familien einen wohlbehüteten Kitaeintritt vorzubereiten.

Wir bitten hierzu im Voraus um Ihr Verständnis.

Unter Einhaltung der o.g. Schutzmaßnahmen geben wir dann auch für begleitende Eltern die Möglichkeit, das Kind zeitlich begrenzt in die Kita zu begleiten. Maskenpflicht, Abstandsregel zu anderen Kindern der Gruppe und dem Erziehungspersonal und „gesunder Allgemeinzustand“ vorausgesetzt (sh. oben).

Wir sind froh, dass wir trotz Corona bereits alle erforderlichen Betriebserlaubnisse und Platzkapazitäten – auch mit dem erforderlichen Erziehungspersonal, zur Verfügung haben – wissen aber auch, dass wir alle Planungen und Umsetzungen nur in Abhängigkeit zu dem Infektionsgeschehen treffen können.

Abschließend zum Thema „Ferienbetreuung in Notfällen“:

Insgesamt fünf Kinder unserer VG KitaROK werden während der Sommerferien standortübergreifend betreut. Hier freuen wir uns sehr, dass auch Eltern in dringenden Betreuungs-Notlagen von unserem Kitabündnis VG KitaROK profitieren können.

Ich bin sehr dankbar über diese unproblematischen, gegenseitigen Hilfen unserer Mitarbeiter*innen aller Standorte.

Ihnen gebührt auch aller Respekt für den Einsatz in den letzten Monaten. Während die Öffentlichkeit in den Nachrichten nur von „geschlossenen Kitas“ berichtete, waren sie bereits vom ersten Tag an in den Notbetreuungen für die Kinder da und haben engagiert jede weitere Verordnung (mittlerweile sind wir bei der zehnten!) in die Praxis umgesetzt – dabei immer dafür gesorgt, dass es Ihren Kindern gut geht.

Dafür vielen Dank an dieser Stelle!

Ihnen allen (Kinder, Erzieher*innen, Eltern und Trägervertreter) wünsche ich ein paar erholsame Sommertage – ob Urlaub oder nicht – bleiben Sie gesund und zuversichtlich  - wir alle haben in den letzten Wochen und Monaten Unglaubliches geschafft – und es erfüllt mich mit Stolz und Freude, wie gut wir die Krise gemeinsam angepackt und bewältigt haben – nicht zuletzt auch durch die großartige Unterstützung unserer Eltern und unseres Trägers.

Ihre Claudia Manz-Knoll,
Pädagogische Gesamtleitung VG KitaROK

P.S.: Von 13. Juli bis 31. Juli mache auch ich mal ein paar Tage Urlaub – meine Kollegin, Frau Sabine Bold, wird in dieser Zeit  unser „Trägertandem“ alleine vertreten und ist gerne für Sie da (Tel:  06361-451-500).